Fischkaten bei Redentin wird in der Stiftungsurkunde des Klosters Doberan aus dem Jahre 1192 als Rybeniz genannt, später wird es auch als Ribbenizze benannt.
Das in heutiger Zeit als Redentin Dorf bekannte Gebiet wird in Urkunden 1192 als Radentin, 1209 als Radotene, 1218 als Radentin und 1273 als Redentin benannt.
Das Redentiner Osterspiel ist in einer alten Handschrift aus dem Jahre 1464 überliefert und ist ein mittelniederdeutsches Mysterienspiel.
Die originale Handschrift wird in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe verwahrt.
Im 15. Jahrhundert gehörte Redentin zum Kloster in Doberan, weshalb anzunehmen ist, dass Mönche des Klosters die Handschrift verfasst haben.
Neuere Untersuchungen bringen die Handschrift in enge Beziehung zu dem im Jahre 1463 entstandenen “Lübecker Totentanz”, weshalb auch eine Entstehung in Lübeck sein könnte.
Wie alt ist eigentlich Redentin,
wann wurde es gegründet oder urkundlich erwähnt ?
Bei Redentin handelt es sich um eine alte slawische Siedlung. Mit der Gründung des Klosters Doberan wurde Farpen und weitere Orte vom Fürst Borwin dem Kloster gestiftet. In einer Urkunde aus dem Jahre 1192 soll diese Stiftung und die gestifteten Orte benannt worden sein. Das Original ist jedoch nicht überliefert. Als gesichert gilt, dass Farpen im Jahre 1209 zum Kloster gehörte, da es in einer Schutzurkunde vom Papst Innozenz III direkt benannt wird. In der gleichen Urkunde wird Redentin als ein Ort in der Nähe von Farpen benannt. Redentin selbst wurde von Hanenzagel an das Kloster Doberan gestiftet. Noch heute findet sich im Doberaner Münster eine Tafel, die von dieser Stiftung zeugt. Auf dieser ist zu lesen: